Gruppierungen in Önsbach

 

In den Jahren 1974/75 entstand in Önsbach, durch die Initiative einiger Männer und Frauen, das kirchliche Altenwerk. Als verantwortliches Vorstandsgremium wurde ein Altenrat gebildet. Er setzt sich aus etwa 10 Personen, Frauen und  Männer zusammen. Ständiges Mitglied ist der Ortspfarrer.
Ziel des Altenrates ist es, den älteren Menschen der Gemeinde für Zusammenkünfte verschiedener Art ein Angebot zu machen. Im Winterhalbjahr werden Veranstaltungen im Pfarrheim, im Sommerhalbjahr Ausflugsfahrten angeboten.
Im Pfarrheim werden bildende und unterhaltende Vorträge geboten, auch Spielnachmittage stehen im Jahresprogramm.
Das gemeinsame Singen ist ein wichtiger Bestandteil dieser Nachmittage. Die angebotenen Veranstaltungen und Fahrten werden immer gerne angenommen. Es zeigt sich, dass ältere Menschen dankbar für das Zusammentreffen zu Gespräch, Gesang und Unterhaltung sind, - einfach zur Pflege der Gemeinschaft.
 
Kontaktadresse:
Christel Fritz, Tel. 39 82
Rita Sermersheim, Tel. 2 33 13
 
 

freiwillig und kompetent den Menschen nah

 
Seit Sommer 1974 gibt es in Önsbach die Caritas­ Gruppe. Seinerzeit waren es 5 Frauen, die sich ehrenamtlich für diese Arbeit zur Verfügung gestellt haben. Heute sind wir 14 Frauen und eine Leiterin, welche ehrenamtlich tätig sind.
Wir besuchen Kranke, Bettlägerige und Behinderte zu Hause, im Krankenhaus und in Altersheimen. Im Mai nehmen wir mit alten und kranken Menschen an der Krankenwallfahrt in „Maria Linden" in Ottersweier teil.
Wir verteilen Geburtstagsbriefe vom 70. bis zum 80. Lebensjahr. Ab dem 81. Lebensjahr wird jedes Mitglied der Pfarrgemeinde an seinem Geburtstag von uns persönlich besucht.
Unsere Gruppe trifft sich in bestimmten Abständen, um über Aufgaben und Aktivitäten zu sprechen. Einmal im Monat sind in Achern Informations- und Vortragsabende, an denen wir auch teilnehmen.
Zweimal im Jahr lädt die Caritasgruppe zu einem Frauenfrühstück ein, das jeweils gut besucht wird.
 
Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an
Anette Köninger        Tel.: 73 80 oder
Gerda Gerber             Tel.: 2 54 50 wenden.
 

Wir gestalten zusammen mit den Kindern Gottesdienste, in denen Sie anhand von Geschichten aus der Bibel christliche Werte erleben und erfahren können.
Eingeladen sind dazu alle Kinder mit ihren Familien, gerne auch mit Oma und Opa.
Die Gottesdienste beginnen zu einer familienfreundlichen Uhrzeit und richten sich in ihrer Länge nach den Bedürfnissen und dem Alter der Kinder. 
Die Kinder können aktiv teilnehmen und es werden gemeinsame Rituale, wie Lieder und Gebete, gepflegt. 
Die Gottesdienste stehen jedes Mal unter einem bestimmten Thema, passend zum Jahreskreislauf. 
Passend zum Thema können die Kinder etwas gestalten, es wird zum Beispiel gebastelt, gemalt oder gepflanzt.
 
 
„WIR“, das sind:
Jutta Claes, Sabrina Weber, Sandra Wiegert, Alexandra Fischer, Karin Schemel, Manuela Schemel und Lea Huber.
 

Geschichte der Kolpingfamilie und ihrer Idee
Die Kolpingfamilie Önsbach resultiert aus dem Wirken des Gründers des Kolpingwerkes, Adolph Kolping. Adolph Kolping wurde am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren. Als Sohn eines Schäfers wuchs er in bescheidenen Lebensverhältnissen auf. Aus finanziellen Gründen war ihm eine höhere Schulbildung versagt. Doch das Leben als Schustergeselle gab ihm nicht die Erfüllung, die er sich erhoffte.
Mit 23 Jahren wagte er den Schritt und begann in der Schule nochmals von ganz vorne. Zehn Jahre später, unterbrochen durch Krankheiten, empfing er in der Kölner Minoritenkirche, am 13. April 1845, die Priesterweihe.

Zu seiner Zeit als Priester begann auch die industrielle Revolution, was den Niedergang des Handwerkes nach sich zog. Viele ehemalige Handwerksgesellen fanden in den großen Industriebetrieben eine Arbeit jedoch verarmten sie innerlich total. Dies erkannte Kolping und setzte sich fortan für diese Menschen ein. Er gründete 1849 den ersten Gesellenverein. Durch sein unermüdliches Tun breitete sich seine Idee, für die Randgruppen der Gemeinschaft da zu sein, über den gesamten deutschsprachigen Raum, von Ungarn über Italien bis nach Holland aus. Schon zu Lebzeiten Kolpings gab es über 400 Gesellenvereine.

Für Kolping war es selbstverständlich sich für seine Mitmenschen einzusetzen und zu engagieren. Bei ihm war jeder Mensch gleich. In seinen Blättern schrieb er einmal „Die wahre Größe ist an keinen Stand gebunden und hängt von keiner Bildung ab, sondern wohnt eigentlich nur im Herzen des Menschen."
Er opfert sich so sehr für seine Idee auf, dass er frühzeitig, noch nicht einmal 52jährig, am 4. Dezember 1865 in Köln verstarb. Sein Grab befindet sich in der Kölner Minoritenkirche. Am 27. Oktober 1991 wurde Adolph Kolping durch
Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Inzwischen hat sich das Kolpingwerk auf insgesamt 75 Ländern ausgebreitet, wird jedoch in der Hauptsache von den deutschen, österreichischen, Schweizer und südtiroler Kolpingfamilien getragen. Dem Kolpingwerk gehören verschiedene Einrichtung an wie
z. B. Bildungswerke, Ferienheime und ähnliches.

Unsere Kolpingfamilie
Entstehung
Unsere Kolpingfamilie hier in Önsbach ist im Jahr 1932 durch den damaligen Pfarrer Staudt gegründet worden. Bedingt durch die nationalsozialistische Regierungsübernahme kam auch hier in Önsbach die Arbeit der Kolpingfamilie bald zum Erliegen. Nach dem Krieg im Jahr 1946 war es wieder möglich unter dem damaligen Pfarrer Ruf eine aktive Vereinsarbeit zu leisten. Pfarrer Diewald und Pfarrer Weise führten das begonnene Werk fort, das ab dem Jahr 1965 unter dem damaligen Pfarrer Volk wieder aufblühte.
So wurde am 15. Oktober 1972 anlässlich des 40 jährigen Jubiläums die jetzige Vereinsfahne feierlich geweiht. Bereits am 10./11. Juni 1978 führte die Kolpingfamilie Önsbach ein Straßenfest in der Rathausstraße durch, was zu dieser Zeit noch sehr ungewöhnlich war, jedoch einen überaus großen Zuspruch in der Bevölkerung fand. Einer der Höhepunkte im Vereinsleben war die Primiz des Mitgliedes Herbert Faller am 22. Mai 1982 in Önsbach.

Gegenwart
Heute besteht die Kolpingfamilie Önsbach aus 86 Mitgliedern im Alter von 4 Jahren bis 83 Jahren. Die Zusammensetzung ist etwa die Hälfte weiblich und männlich. Speziell für die Kinder und Jugendliche bieten wir eigene Gruppenstunden an.
Die Kolpingfamilie engagiert sich auch für die Arbeit in der Dritten Welt, so wird jedes Jahr eine große Altkleidersammlung durchgeführt, deren Erlös der Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes und der Jugend- und Erwachsenenarbeit in unserer Region zugute kommt.
Auch die Tradition des Straßenfestes wird seit 1973 noch immer mit sehr guter Resonanz aufrechterhalten.
Die Kolpingfamilie Önsbach hat auch die erste Fasnachtsveranstaltung in unserer Gemeinde durchgeführt, die noch heute als einer der Höhepunkte gilt. Außerdem existieren Tanzgruppen und eine Häsgruppe, die Hellauen. Selbstverständlich wird auch die Tradition des Aufstellen eines Narrenbaumes am „Schmutzigen Donnerstag" mit Sturm auf das Rathaus gepflegt.
Natürlich arbeitet die Kolpingfamilie Önsbach, als ein Glied der Pfarrei, bei vielen Anlässen mit, so z.B. bei der Gestaltung der Gebetsstunden an Gründonnerstag, Ausrichtung und Gestaltung der Maiandacht an der Marienstatue im Katzenfeld, beim Patrozinium oder an Fronleichnam mit der Gestaltung des Altares und des Blumenteppich im Pfarrhof.
Da sich die Kolpingfamilie Önsbach als familienhafte Gemeinschaft versteht, wird auch in Zukunft die Ausrichtung des Programmes für die Mitglieder und Freunde ganz gezielt auf alle Altersgruppen ausgerichtet sein.
 
Die Kontaktpersonen sind:
1. Vorsitzender: Volker Stiefel, Tel. 07841 5490, Mail: vc.stiefel@t-online.de      Schriftführer: Adrian Bär, Tel.  07841 5490
Kassierer: Martin Mörmann, Tel. 07841 250952
Gruppenleiter: Natalie Bürk, Tel. 07841 6727118
 

Folgende Frauen und Männer aus unserer Pfarrgemeinde St. Josef sind als Lektoren vorbereitet und beauftragt, die Lesungen aus der heiligen Schrift vorzutragen:
  • Hannelore Bär
  • Walter Faller
  • Martin Feißt
  • Angelika Fischer
  • Hermann Haungs
  • Maria Haungs
  • Mararete Lorenz
  • Julia Reichert
  • Raimund Kramer
  • Anita Weber
  • Justine Weber
Den Kommunionhelferdienst leisten folgende Frauen und Männer:
  • Erich Dober
  • Martin Feißt
  • Hermann Haungs
  • Maria Haungs
  • Anette Köninger
  • Julia Reichert
  • Rita Sermersheim
  • Angelika Fischer
  • Margarete Lorenz
  • Raimund Kramer
Wer Interesse an einem liturgischen Dienst hat, wende sich an:
 
Maria Haungs  Tel. 27 65 0