„Schule statt Fabrik. Sternsingern gegen Kinderarbeit“

Unter diesem Motto werden wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche in den Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit zum Jahreswechsel unterwegs sein. Als Königinnen und Könige bringen sie uns die segensreiche Weihnachtsbotschaft, dass Gott Mensch geworden ist, um uns nahe zu sein.
In diesem Jahr treten die Sternsinger wieder für die Würde und Rechte aller Kinder ein – insbesondere der Kinder, die aufgrund von Armut, Ungerechtigkeit, Profitstreben und unfairen Handelsbedingungen arbeiten müssen. Das Kindermissionswerk setzt sich in Bangladesch und in vielen anderen Regionen der Welt dafür ein, Kinder aus den Fabriken zu holen und ihnen ihre Kindheit und ihre Schulzeit zurückzugeben.
In diesem Jahr treten die Sternsinger wieder für die Würde und Rechte aller Kinder ein – insbesondere der Kinder, die aufgrund von Armut, Ungerechtigkeit, Profitstreben und unfairen Handelsbedingungen arbeiten müssen. Das Kindermissionswerk setzt sich in Bangladesch und in vielen anderen Regionen der Welt dafür ein, Kinder aus den Fabriken zu holen und ihnen ihre Kindheit und ihre Schulzeit zurückzugeben.
- Die Spenden aus Achern, Fautenbach, Mösbach und Oberachern unterstützen die vom Kindermissionswerk ausgesuchten Projekte gegen Kinderarbeit in Bangladesch und weltweit.
- Die Spenden aus Gamshurst, Großweier, Önsbach und Wagshurst gehen – wenn die formalen Voraussetzungen dafür von Seiten des Kindermissionswerks erfüllt sind - wie gewohnt direkt an die von Schwester Damiana betreute Sonderschule für Kinder mit Behinderung in Chimbote (Peru). Das Kindermissionswerk geht davon aus, dass dies im Januar der Fall sein wird, die endgültige Entscheidung darüber steht aktuell noch aus.
Sternsingen ist Ehrensache, über kleine abgepackte süße Dankeschöngaben freuen sich die Sternsinger trotzdem, Geldgeschenke nehmen sie nicht an.
Die Termine der Sternsingeraktion 2026 im Überblick
An den folgenden Tagen werden die Sternsingergruppen in den Orten unserer Seelsorgeeinheit unterwegs sein:
- Achern:
2. und 3. Jan, 14-19 Uhr - Fautenbach:
3. Jan, 9:30-18 Uhr und ggfs. 4. Jan, ab 13 Uhr - Gamshurst:
2. Jan, 9.30-18 Uhr und ggfs. 3. Jan, ab 9:30 Uhr - Großweier:
2. Jan, 9-18 Uhr - Mösbach:
3. Jan, ab 9 Uhr - Oberachern:
2. Jan, 9-16 Uhr und ggfs. 3. Jan, 9-12 Uhr - Önsbach:
4. Jan, 11-18 Uhr / 5. Jan, 13-18 Uhr - Wagshurst:
2., 3. und 5. Jan, ab 9 Uhr
Die gemeinsame Aussendung für alle Kinder, die in diesem Jahr als Sternsinger unterwegs sind, findet am 1. Januar um 18 Uhr in St. Stefan, Oberachern statt.
- 5. Januar, jeweils um 18.30 Uhr Festgottesdienst in St. Martin (Großweier) und St. Roman (Mösbach)
- 6. Januar, jeweils um 9 Uhr Festgottesdienst in St. Bernhard (Fautenbach) und St. Nikolaus (Gamshurst)
- 6. Januar, jeweils um 10.30 Uhr Festgottesdienst in Unserer lieben Frau (Achern), St. Josef (Önsbach) und St. Stefan (Oberachern)
- 6. Januar, um 17.30 Uhr, in St. Johannes d.T. (Wagshurst)
Wenn Sie in Achern (Kernstadt) wohnen und den Besuch einer Sternsingergruppe wünschen, müssen Sie sich dafür vorab hier anmelden.
Der Besuchswunsch wird dann für die Folgejahre gespeichert.
Warum sich die Sternsinger nicht mehr schwarz schminken
Das Kindermissionswerk gibt folgende Erklärung und Empfehlung dazu:
Die Sternsingeraktion hat eine lange Tradition, die bis ins späte Mittelalter zurückreicht. Zu dieser Tradition gehören auch die Bilder und Darstellungen der Heiligen Drei Könige, die in der Kunst des Abendlands eine wichtige Rolle spielen. Seit dem frühen Mittelalter war es üblich, dass Caspar, Melchior und Balthasar die drei Lebensalter und die damals bekannten Erdteile Europa, Afrika und Asien repräsentieren. Dem lag der Gedanke zugrunde, dass Gott für alle Menschen Mensch geworden ist.
Diese Darstellungen haben in der Vergangenheit viele Sternsingergruppen inspiriert. Oft wurde ein Sternsinger schwarz geschminkt. So sollte der „afrikanische König“ dargestellt werden. Wir wissen aber, dass die Gleichung von Hautfarbe und Herkunft nicht aufgeht. Wenn ein Mensch schwarz ist, bedeutet das eben nicht automatisch, dass er aus Afrika kommt.
Die Sternsinger erfahren in der Vorbereitung und bei der Aktion, wie wichtig ihr Einsatz für benachteiligte Kinder ist. Sie lernen den Alltag von Kindern in anderen Ländern kennen und lassen sich von ihrem Leben bewegen. Und sie lernen: Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Alle sollen so sein dürfen, wie sie sind. Hautfarbe, Geschlecht und Religion zeigen Vielfalt, aber sie trennen nicht. Sie bedeuten nicht „arm“ oder „reich“, sie sagen nichts aus über die Herkunft eines Menschen, sie sind nicht besser oder schlechter.
Wenn Kinder und Jugendliche sich beim Sternsingen engagieren, erfahren sie buchstäblich am eigenen Leib: Wir sind als Königinnen und Könige zu den Menschen gesandt, um den Segen zu bringen. Wir setzen uns ein für eine Welt, in der jeder Mensch so angenommen und geachtet wird, wie er von Gott erschaffen wurde.
Wir bitten daher, nehmen Sie die Sternsinger freundlich auf, egal ob geschminkt oder nicht! Danke
